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Archiv | Kategorie „Kreatives Schreiben“

Religion und Konsum- Versuch einer ethnologischen Annäherung

15.03.2015 | Interessantes, Kreatives Schreiben

Ethnologie, wörtlich übersetzt auch die Lehre des fremden Volkes, beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten der verschiedenen Kulturen. Hierbei ist dieses Thema in mehrere Unterthemen aufgeteilt. Ein Thema, was mich sehr interessiert, ist die Religion. Ich versuche nun einmal, die Einstellungen dazu vor meinem persönlichen Erfahrungshintergrund kontinentübergreifend zu vergleichen.
In Ägypten zum Beispiel ist längst nicht [...]

Filmriss

10.02.2015 | Kreatives Schreiben

Weiße Wolken am traurigen Himmel. Schwarze Raben als Kontrast.
Ein Wimpernschlag später.
Irgenwo anders. Wer weiß schon wo.
Vielleicht am Meer, bei den Wellen und ihren bodenlosen Schwüngen.
Hinkende Schritte auf nassem Asphalt. Schreie der Verzweiflung durch unsere Kehlen.
Hand in Hand mit dem Schall der Gassen.
Geflohene Tapferkeit zwischen den Wächtern der Überwindung. Flüchtender Mut.
Wir spielen Ping Pong mit [...]

Freihändig

07.01.2015 | Kreatives Schreiben

Der Wind in meinen offenen Haaren
flüstert mir zu
verführend
verlockend
versucht er
mich zu überzeugen
und die Versuchung ist zu überzeugend
als dass ich sie einfach kentern lassen könnte.
Sein Flüstern hallt in meinen Ohren
wieder
als befänden wir uns in einem Spiegelzimmer,
in dem die Gedanken sich mit dem Handeln spiegeln
und wir uns nicht mehr sicher sind, was genau unser Spiegelbild an Wahrheit [...]

Tigermilch und der Weg des Älterwerdens

23.12.2014 | Kreatives Schreiben

Erwachsen werden, ein Irrweg, ein Weg in die Freiheit – ein Weg, den jeder für sich beschreitet und dabei doch nie alleine ist.
Zu reifen, älter zu werden heißt Grenzen austesten, Fehler machen und das Leben so zu leben, wie man es für richtig hält.
Es ist nicht die hohe Kunst älter zu werden; es geschieht manchmal [...]

Was uns bewegt

05.10.2014 | Klasse, Kreatives Schreiben

Kriege gibt es immer mehr,
wo kommen die Probleme her?
Morde, Waffen, Flucht und Pein,
muss das alles wirklich sein?
Waffen liefern wir in alle Welt
und machen damit richtig Geld.
Der Schaden ist uns meist egal,
wir liefern auch beim nächsten Mal.

Der Mensch als Phänomen

24.08.2014 | Interessantes, Kreatives Schreiben

Die Wertvorstellungen verändern sich mit dem Menschen. Sie entwickeln sich, wurden in der Vergangenheit und werden auch in der Gegenwart missbraucht. Der Mensch ist leichtsinnig und durch Unverstand geprägt. Der größte Gegner des Menschen ist der Mensch selbst.
Wozu wird  Militär gebraucht, wenn man keinen Gegner hat? Wozu braucht man Gegner, wenn Frieden gewollt wird? Die [...]

Anders

04.06.2014 | Klasse, Kreatives Schreiben

Der Moment der vollkommenen Stille,
Die Grenze zwischen Ja und Nein,
Zwischen Tun und Nichttun,
Zwischen Sein und Nichtsein.
Es ist kompliziert,
Die Balance zu erhalten.
Die Gedanken driften ab,
Ertasten andere Sphären.
Mein Körper balanciert,
Balanciert auf der ewigen Linie.
Ein Seiltänzer, der keiner sein wollte.
Bin ich anders?
Wie anders bin ich, wenn ich anders wäre?
Was bedeutet es, anders zu sein?
Menschen, die anders sind, sind [...]

Freundschaft – Ein Thema, das uns nicht loslässt

15.01.2014 | Interessantes, Kreatives Schreiben

Freundschaft! Wir sagen es alltäglich:,, Du bist mein Freund“ oder ,,Du bist meine Freundin“. Aber so richtig Gedanken darüber, was ein Freund denn eigentlich ist und wo wir ihn finden, haben sich bisher nur wenige gemacht.

Ich selbst habe auch einige Probleme damit diesen Begriff zu erläutern. Ich habe mich an das Thema herangetastet, indem [...]

Gedanken über Freundschaft

14.01.2014 | Interessantes, Kreatives Schreiben

Im Ethikunterricht haben wir uns Gedanken über die Bedeutung von Freundschaft gemacht. Wie muss ein Mensch sein, damit ich Freundschaft mit ihm schließe? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Meiner Meinung nach müsste er freundlich, nett, aufgeschlossen, aber auch witzig und fantasievoll sein. Nur wie findet man einen solchen Menschen? Man [...]

Im Ethikunterricht haben wir uns Gedanken über die Bedeutung von Freundschaft gemacht. Wie muss ein Mensch sein, damit ich Freundschaft mit ihm schließe? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Meiner Meinung nach müsste er freundlich, nett, aufgeschlossen, aber auch witzig und fantasievoll sein. Nur wie findet man einen solchen Menschen? Man kann wohl nicht einfach eine Annonce an der Pinnwand befestigen mit der Aufschrift: „Netter und fantasievoller Freund oder Freundin gesucht!“ Also wie soll man es anstellen? Freundschaften werden heutzutage oft auch über das Internet gefunden. Aber geht es wirklich, dass man Freunde über eine Webseite wie „Facebook“ findet? Ja, das ist sicherlich möglich. Jedoch stellt sich mir die Frage, ob es sich dabei denn um eine wahre Freundschaft handelt oder nicht doch eher um einen neuen „Highscore“ bei den Freundschaftsanfragen.

Oft wird neuen Freunden auch gleich die Auszeichnung „Best Friends Forever (BFF)“ verliehen. Aber sind „Best Friends“ nun nur ein Mythos oder doch Realität? Zweifel sind angebracht, ob es sie in der heutigen, technisch fortgeschrittenen Welt überhaupt noch gibt. Dinge ändern sich sehr rasch, wir stürmen von einer Attraktion zur nächsten. Bleibt da noch genug Zeit zu hinterfragen, bevor man seine Wahl trifft? Die Antwort ist ja, wenn man es denn versucht.

Heute wird viel leichter über Freundschaften entschieden: Der Freund von heute ist morgen bereits wieder vergessen. Für mich sollten Freundschaften aber etwas Besonderes sein und nicht das Ergebnis einer kurzen Stimmungsentscheidung, die sich im Nachhinein vielleicht als falsch herausstellt. Es ist etwas sehr Besonderes, einen Menschen zu haben, der mit einem trauert, der die eigenen Gefühle genau nachempfinden kann und der auch eine Menge Spaß teilt. Manche nehmen es vielleicht nicht einmal wahr, dass sie bereits die beste Freundin oder den besten Freund vor sich haben, weil es so selbstverständlich erscheint, dass er da ist.

Ich persönlich finde es schwer eine Person zu finden, die mir so nahe und ähnlich erscheint und mit mir jegliche Gefühle teilt. Trotzdem glaube ich daran, dass es „Beste Freunde“ gibt und dass sie auch für jeden zu finden sind, wenn man bereit für die Suche ist.

Hat man sie erst gefunden, bleiben Meinungsverschiedenheiten nicht aus. Aber kann oder darf man mit besten Freunden überhaupt streiten? Ich kann mir schon vorstellen, dass sich „Best Friends“ auch mal wegen einer Sache streiten, obwohl man sie als Seelenverwandte ansieht, die immer die gleiche Meinung haben sollten. Gerade die Offenheit und Vertrautheit einer engen Freundschaft erlaubt es doch, dem anderen auch unbequeme Dinge ehrlich zu sagen.

Bespreche ich wirklich alle Probleme und wichtigen Dinge mit meiner besten Freundin? Nun, ich selbst versuche zunächst meine eigene Meinung zu etwas zu finden, bevor ich meine Eltern oder ältere Freunde nach deren Erfahrungen dazu befrage. Trotzdem können Freunde für mich eine Art Familienersatz sein. Auch bei Ihnen fühle ich mich geborgen und verstanden.

Mädchen haben es meiner Meinung nach leichter, mit dem gleichen Geschlecht befreundet zu sein, da sie mit den gleichen Problemen kämpfen müssen und somit offener zueinander sein können. Dies wird vermutlich unter Jungen genauso sein.

In der Glitzerwelt der Hollywoodfilme erscheint alles immer so einfach. Doch unter den Stars finde ich keine Berühmtheit, kein Idol, welches meinen Vorstellungen als Freundin entspricht. Es ist für mich auch schwer zu beurteilen, wie sich die Promis im täglichen Leben verhalten. Die Sache mit der Freundschaft ist also durchaus schwierig, aber nicht hoffnungslos.

Somit suche ich noch immer meine BFF und vermutlich treffe ich sie schon in naher Zukunft, vorausgesetzt, dass ich sie erst einmal kennenlerne.

Vielleicht ist die Annonce an der Pinnwand doch keine so schlechte Idee. Mal sehen wie viele sich melden …

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Freitagnachmittag – Und ab nach hause

13.12.2013 | Kreatives Schreiben

Seid 20 Minuten starre ich jetzt schon auf den Uhrzeiger und muss mit ansehen, wie er über das Ziffernblatt kriecht…. Warum dauert das denn so lange?!

Endlich das Klingeln! Die neunte Stunde ist vorbei, das Wochenende steht an.
Zwei Tage lang nichts machen müssen. Ausschlafen, tun worauf ich gerade Lust habe. Keine Verpflichtungen.

Ich springe, auf alles in die Tasche geworfen und dann ab nach Hause.