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Entscheidungen und Erfahrungen die Grundlage des Handelns

| 15.04.2015Kommentare deaktiviert Klasse

In dem Leben eines Menschen sind Entscheidungen und diese zu treffen nichts Ungewöhnliches. In der Entstehungsphase und kurz nach der Geburt hat man eigentlich noch keine Wahl, wer und was man wann ist; das wird einem von den Eltern und der Natur abgenommen. Je älter man aber wird, desto mehr Entscheidungen kann man selbst treffen. Das liegt nicht nur daran, dass man mehr Verantwortung trägt, sondern auch, dass man immer mehr Erfahrungen sammelt. Aus diesen werden die Entscheidungen bewertet und getroffen. Was sind aber Entscheidungen und Erfahrungen? Sind sie immer real? Kann man Erfahrungen beigebracht bekommen? Woher stammen diese beiden Sachen, die so wichtig sind in unserem Leben?

Am Anfang des Lebens kann man wenig entscheiden, höchstens was man im nächsten Moment macht. Je älter man wird, kommen Sachen dazu wie „Was ziehe ich an?“,  „Was esse ich heute?“ oder  „Welchen Weg gehe ich heute?“. So lange man bei den Eltern wohnt, gibt es immer noch einige Sachen, die von den Eltern entschieden werden. Erst wenn man volljährig das Elternhaus verlässt, hat man die volle Entscheidungskraft. Von nun an kann und muss man alles entscheiden, was bestimmt nicht einfach sein wird.

Wenn man in das Schulalter kommt, ist eine der ersten Entscheidungen, auf welche Schule man geht. Auf der Oberschule dann macht man  in der neunten Klasse ein Praktikum. Das ist vielleicht die erste große Wahl für das zukünftige Leben. Das, was man in dieser Zeit erlebt, kann den ganzen Lauf des Lebens verändern. Diese Erfahrungen beeinflussen die Wahl des späteren Berufes. Der Vorteil ist, dass man weiß, was man möchte bzw. was man nicht möchte. Es kann aber auch sein, dass man denkt, dass ein Job mega cool ist, nur weil man diesen im Praktikum gemacht hat. Manchmal ist dieser aber auch nicht die richtige Wahl gewesen, was man vielleicht erst sehr spät in oder nach der Ausbildung merkt. Dann hat man Schwierigkeiten einen neuen Job zu finden, da man schon älter ist und komplett eine neue Ausbildung machen muss. Zusätzlich weiß man nicht, was man machen möchte, da man ja schon das „Richtige“ hatte. Was soll ich nun machen? Wie kann ich herausfinden, was ich gerne mache? Das sind Fragen, die man sich sicher in solch einer Situation stellt. Oft findet man nach einer Weile des Nachdenkens und Informierens den richtigen Job. Oft hilft auch ein Gespräch mit Lehrern, Eltern und Verwandten. Diese wissen oft sogar besser, was einem Spaß macht und was zu einem passt, denn meistens merkt man es nicht selber.

Erfahrungen sind Lehren, sind Lösungen für Probleme undsie sind positive Erlebnisse. Man zieht aus allem, was man erlebt, seine Erfahrungen. Egal ob es nur das falsche und hektische Zubinden des Schuhes ist und die daraus resultierende Verspätung. Aus wirklich allem kann man seine Schlüsse und Erfahrungen ziehen, aber nur, wenn man dazu bereit ist. Erfahrungen sind immer subjektiv und immer Personen abhängig. Man kann daraus gezogene Schlüsse erlernen, aber nicht die Erfahrung selbst. Also weiß man nicht, wann man das Wissen einsetzen kann, da die Situation nur gering bekannt ist. Erfahrungen kommen aus erlebten Handlungen mit negativem oder positivem Inhalt bzw. Folgen. Erfahrungen bleiben immer gleich. Entscheidungen nicht. Sie können sich immer ändern, selbst wenn die gleiche Situation noch hundert Mal passiert. Man lernt aus den Entscheidungen und entscheidet dann höchstwahrscheinlich beim nächsten Mal anders. Es sei denn, die Entscheidung war vorteilhaft bzw. positiv für einen. Es ist wichtig, Erfahrungen zu sammeln und auch Entscheidungen zu treffen. Nichts ist schlecht, denn man kann aus jedem neuen Fehler lernen und das ist eine neue Erfahrung für bessere Entscheidungen.

Man sollte also niemals auf das Recht zu entscheiden verzichten.

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