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Freundschaft – Ein Thema, das uns nicht loslässt

| 15.01.20144 Kommentare » Interessantes, Kreatives Schreiben

Freundschaft! Wir sagen es alltäglich:,, Du bist mein Freund“ oder ,,Du bist meine Freundin“. Aber so richtig Gedanken darüber, was ein Freund denn eigentlich ist und wo wir ihn finden, haben sich bisher nur wenige gemacht.

Ich selbst habe auch einige Probleme damit diesen Begriff zu erläutern. Ich habe mich an das Thema herangetastet, indem ich mir die Frage stellt, wie ein Freund meiner Meinung nach drauf sein müsste. Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Um ein guter Freund oder gar der beste Freund zu sein, sollte die Person drei Kriterien erfüllen. Erstens sollte sie vertrauenswürdig sein. Ich sollte mit ihr über alles reden und mir sicher sein können, dass meine Probleme nicht am nächsten Tag auf Facebook stehen oder Klassengesprächsstoff sind. Zweitens ist es mir wichtig, dass ein Freund respektvoll ist und auf mich eingeht. Er sollte schon beim ersten Treffen einen guten Eindruck bei mir hinterlassen, und er sollte Rücksicht auf mich nehmen. Ich hätte nämlich keine Lust, mir ständig anzuhören, was ich alles falsch mache. Es  ist viel aufbauender, ein ehrlich gemeintes Lob zu hören. Drittens sollte ein Freund hilfsbereit sein. Freundschaft zeichnet sich auch dadurch aus, dass man einander wirklich gut kennt. Mein bester Freund sollte erkennen, wenn es mir schlecht geht und dann auch nachfragen, ob er irgendetwas für mich tun kann. Natürlich beruht eine gute Freundschaft immer auf Gegenseitigkeit, das heißt, die von mir genannten Punkte sollte ich auch selbst einhalten. Zusammenfassend kann ich meine Gedanken zu diesem Thema in einem Satz ausdrücken. Freundschaft ist gegenseitiges Vertrauen basierend auf der Sympathie zwischen zwei Menschen.

Dann stellt sich allerdings noch die Frage, wo solche Freunde zu finden sind. Ich persönlich habe schon meine Antwort darauf gefunden. Sie ist gewiss nicht für jeden gültig, denn jeder ist ein anderes Umfeld gewöhnt und bevorzugt vielleicht andere Merkmale bei einem Freund. Doch für mich gilt, dass meine Glaubensbrüder und -schwestern meine besten Freunde sind. Mit ihnen kann ich über alles reden, sie hören mir zu und geben mir von Herzen kommenden Rat. Sie sind immer für mich da und lassen mich nie im Stich. Wenn sie sehen, dass ich ein Problem habe, kommen sie auf mich zu und wollen mir helfen.

Diese Liebe basiert auf unserem gemeinsamen Glauben. Ich bin so froh, dass ich diese Liebe verspüren darf und ich will sie nie missen.

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Kommentare

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4 Kommentare zu „Freundschaft – Ein Thema, das uns nicht loslässt“

  1. blume

    Ich denke auch, dass die drei oben genannten Punkte sehr wichtig sind, aber ich denke, dass man zu allererst auf der “gleichen Wellenlänge” sein muss. Denn man kann nochso hilfsbereit und sympathisch sein, wenn man aber nicht inetwa ähnliche Interessen hat, hat man auch keinen Gesprächsstoff und man verliert scich aus den Augen, weil es keinen guten Grund mehr gibt sich zu treffen. Ich denke auch, dass nochmehr punkte wichtig sind, damit die Freundschaft auch ein bisschen hält und man nicht zwei Wochen lang total dick befreundet ist und dann plötzlich nicht mehr.

  2. ashley

    Ich denke über viele Punkte gleich. Dennoch finde ich, dass ein ehrlich gemeintes Lob genauso viel Wert wie ehrlich gemeinte Kritik. Für mich ist es wichtig, dass meine Freunde mir auch sagen, was ich falsch mache, damit ich daran arbeiten kann. Außerdem bin ich der Meinung, dass man erst am Ende des Lebens wirklich darüber entscheiden kann, wer ein Bester Freund oder eine Beste Freundin war.

  3. www

    Ich finde, dass die drei Kriterien, die du genannt hast, sehr wichtig für eine Freundschaft sind, doch mir ist etwas anderes noch wichtiger. Meiner Meinung nach ist Ehrlichkeit das a und o in einer Freundschaft. Es bringt nichts, wenn dich dein Freund nur anlügt. Er muss dir sagen können, was du gut gemacht hast, aber auch was vielleicht nicht so gut war, damit du es ändern kannst. Genauso musst auch du ihm deine ehrliche Meinung sagen können.

  4. kiwi

    Ich denke, dass man nicht grundsetzlich sagen kann, das die Glaubensbrüder und Schwestern die besten Freunde sind. Denn der Glaube hat viele Anhänger, soviele beste Freunde kann niemand haben. Denn ein bester Freund wird doch erst zum besten Freund wenn man ihn eine längere zeit kennt. Mit kennen meine ich den zeitlichen Faktor, aber auch den Menschlichen, im sinne von “innen und auswendig kennen”, wissen was er mag, was er nicht mag, die ticks und Probleme dieser Person kennen. Und zu guter letzt muss man Erfahrungen mit dieser Person gesammelt haben, Spaß gehabt, traurig gewesen, Pläne geschmiedet, gescheitert, nichts gemacht, gelangweilt, Blödsinn angestellt,… Ich denke, wer diese Sachen mit jemand dem erlebt hat, kann sagen: “Das ist mein bester Freund.”