Zum Inhalt

Eine Woche mit einer echten Japanerin

| 27.09.20136 Kommentare » Japan, Klasse

Nur noch eine Woche!
Noch fünf Tage!
In drei Tagen ist es so weit!
Noch einmal schlafen!
In achtzehn Stunden lerne ich sie endlich kennen!

Jede Sekunde wartete ich darauf Renka endlich zu treffen. Schon Wochen vorher richtete ich Ihr Zimmer ein, überlegte was wir unternehmen könnten und was noch vorbereitet werden musste. Dann war es endlich so weit. Meine japanische Austauschschülerin zog bei uns ein.

In dieser einen Woche erlebten wir soviel wie sonst in einem Monat. Alleine am Wochenende erledigten wir meinen Wochenendjob, gingen einkaufen, grillten, trafen uns mit Freunden, machten eine Motorradtour, fuhren Fähre, besuchten Einsteins Ferienhaus und sahen uns Sans Souci an. Jeden Tag nach der Schule gab es irgendwas zu tun, tanzen gehen, Tennis spielen, Japanisch lernen, ein Ausflug…

Zwei Tage lang hatten wir einen Fotograf im Schlepptau. Er ging mit uns zur Schule, besuchte mit uns das Druckhaus Axel Springer, die Zitadelle Spandau, kam mit zum Tanzen und auf den Panorama Punkt. Er machte immer Fotos, selbst beim Frühstück und Abendessen stand er mit der Kamera bei uns. Die Fotos wurden im Auftrag der Robert Bosch Stiftung, welche den Austausch zusammen mit YFU plante. Das ist eine Organisation, welche Schüleraustauschprogramme organisiert.

Die Woche mit Renka war einmalig und ich kann es jedem empfehlen mal an einemem Austausch teil zu nehmen.

Schlagwörter für diesen Artikel:

Kommentare

Kommentare sind nur innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung des Artikels möglich. Dieser Zeitraum ist nun leider vorüber.

6 Kommentare zu „Eine Woche mit einer echten Japanerin“

  1. superzicke

    Die drei hatten sich für das „ Jugendbotschafter nach Deutschland“ Programm gemeldet und tatsächlich einen Platz für einen 2 – wöchigen Aufenthalt in Deutschland, Berlin bekommen. Gleichzeitig hatten 3 Schülerinnen aus unserer Klasse und weitere 9 Schüler/innen aus Berlin sich bereit erklärt eine Japanerin für eine Woche bei uns Zuhause aufzunehmen. Darunter auch wir. Jetzt wohnte also eine Japanerin in unserem Gästezimmer.

    Ich und Kanae verstanden uns auf Anhieb gut. Die Kommunikation gestaltete sich etwas schwierig. Letztendlich sprachen wir in einem Englisch-Japanischen Mischmasch. Während der einen Woche in Berlin habe ich ihr ausserdem ein paar deutsche Wörter wie Hallo, Spatz oder Krimi beigebracht.

    Zusammen mit ihr besichtigten wir zum Beispiel den Fernsehturm, ein Straßenfest am Alexanderplatz und den Botanischen Garten. Das war aber natürlich nicht alles. Sie hat praktisch mit mir gelebt, begleitete mich also auch zur Schule, zum Cheerleading und zu meinem Schauspielunterricht. Auch der Ausflug zum Druckhaus Spandau machte uns beiden viel Spaß.

    Das war für alle beteiligten eine tolle Erfarung. Auch meine Familie war begeistert von diesem Programm und würde auch noch einmal teilnehmen.

  2. v1i9k9i8

    Ich habe die drei Mädchen erst in der Schule kennen gelernt. Es war neu für mich, dass man sich mit einer Visitenkarte vorstellt. Ich fand ihren Vortrag sehr interessant und es war süß, dass sie jedem ein Origami gebastelt haben. Es hat sehr viel Spaß mit ihnen gemacht und ich finde es schade, dass sie wieder zurück gefahren sind.

  3. a-star

    Wir, als Japanisch-Klasse, hatten die Möglichkeit drei japanische Schülerinnen im Unterricht dabei zu haben. Nicht nur für sie war es eine schöne Erfahrung für eine Woche den deutschen Unterricht mitzuerleben. Auch für uns bat sich die Gelegenheit, ihre Kultur und Sprache besser zu verstehen und zu erleben. Eine solche Chance hat man nicht oft im Schulleben.

  4. www

    Zuerst waren die drei Mädchen sehr schüchtern und haben nicht viel geredet, doch im Laufe der Zeit hat sich das verändert. Nachdem sie einen Vortrag über sich selbst gehalten haben, wurden sie immer offener. Es war sehr interessant soviel über deren Leben zu erfahren. Ich habe mich richtig gut mit ihnen angefreundet, doch je besser ich mich mit ihnen verstand, desto trauriger wurde es, dass sie wieder nach Japan flogen.

  5. flottylotty

    Es war eine aufregende Zeit, als die drei Japanerinnen unsere Klasse besuchten. Jetzt im Nachhinein bereue ich es sehr, nicht auch eine aufgenommen zu haben.
    Manchmal war es zwar schwer mit ihnen zu kommunizieren, da unser Japanisch noch nicht wirklich ausreicht und sie noch nicht so lange Englisch-Unterricht haben,doch ich denke es klappte auch so. Die Japanerinnen waren immer dabei: In Sport, Mathe, Deutsch und natürlich auch in Japanisch. Das stelle ich mir besonders lustig vor. In dem Fremdsprachenunterricht meiner Muttersprache zu sitzen und zu sehen wie sich die anderen mühselig versuchen Vokabeln einzuprägen und ich schon alles verstehe.
    Eines ist sicher es war wirklich eine schöne Zeit mit dem Besuch aus Japan, auch wenn ich sie immer nur in der Schule gesehen habe. Vielleicht werden wir uns ja irgendwann einmal wiedersehen.

  6. crazydaisy

    Ich habe lange überlegt ob ich auch eine Austauschschülerin zu mir aufnehme, doch habe mich dagegen entschieden, weil ich sehr skeptisch war. Was ist wenn wir uns nicht verstehen? Was ist wenn sie sich bei mir nicht wohl fühlt? Doch ich bereue meine Entscheidung, ich hatte auch etwas mit den Japanerinnen zu tun zum Beispiel auf den Hofpausen und auf den Ausflügen. Sie waren wirklich alle sehr freundlich und nett. Ich hoffe, ich bekomme noch einmal die Möglichkeit.