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Sein Wissen weiter geben – ein tolles Gefühl!

| 09.05.20138 Kommentare » Interessantes, Japan, Klasse, Kreatives Schreiben, Veranstaltungen

Am Dienstag, den 7.5.2013, haben uns Schüler der Melli-Beese-Grundschule besucht. Diese Schüler sind in einer Manga-AG. Da wir eine Japanischklasse sind, haben wir den interessierten Kindern unser Wissen und unsere bisherigen Erfahrungen mitgeteilt.

Nach dem Schulunterricht haben sich ein paar Freiwillige zusammen gefunden, um den Grundschulkindern etwas über Japan, Kalligraphie, Schriftzeichen, Origami und natürlich Manga zu erzählen. Dafür haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt und haben mit den Kindern Origami oder Kalligraphie gemacht. Wir selbst lernen sowas im Japanisch-Unterricht. Der japanische Schulgarten wurde auch besichtigt. Die Schulkinder waren begeistert. Die zwei Stunden vergingen ziemlich schnell. Zum Schluss haben wir ihnen einen kurzen Ausschnitt aus dem Anime-Film “Totoro” gezeigt. In ihren Gesichtern hat man die Freude gesehen, aber dass sie Spaß hatten, haben sie uns auch mit einem Lächeln zu verstehen gegeben.

Zum Abschied haben wir noch ein Foto mit den Kleinen gemacht und danach kamen zwei Mädchen zu mir und sagten: „Danke, heute war es echt lustig!“ Es hat mich glücklich gemacht, dass nicht nur ich, sondern auch die Kinder Freude dabei hatten.

Kommentare

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8 Kommentare zu „Sein Wissen weiter geben – ein tolles Gefühl!“

  1. superzicke

    Ich freue mich auch immer, wenn ich Jüngeren etwas weitergeben kann. Egal, ob in der Schule, bei meinem Hobby oder zum Beispiel Kindern in der Nachbarschaft.
    Es ist dieses strahlende Lächeln, wenn du ihnen zeigst, wie man Ballons aufbläst oder ihnen etwas über Japan erzählst. Doch dieses Lächeln geht bei manchen Erwachsenen verloren. Sie freuen sich gar nicht mehr, wenn man ihnen etwas erzählt, was sie noch nicht wussten. Manche Erwachsene verlieren ihre Neugier.
    Doch man sollte dieses Lächeln nie verlieren. Man muss es ja nicht offen zeigen, aber einfach sich zu freuen und neugierig zu sein ist wichtig. Egal ob man in sich hineinlächelt, oder offen.

  2. flottylotty

    Wenn wir mit der Klasse Ausflüge machen, an Projekten teilnehmen oder Veranstaltungen besuchen bedanken wir uns am Ende immer bei den Organisatoren und Leitern. An diesem einen Tag war das mal anders rum…wir zeigten und erklärten anderen etwas, sodass sie sich bei uns bedankten.
    Für mich war das ungewohnt und seltsam und ich hatte das Verlangen mich auch bei den Schülern der Melli-Beese-Grundschule zu bedanken.
    Es war auf jeden Fall ein Gutes Gefühl über etwas Bescheid zu wissen, dieses anderen weiterzugeben und dann auch sehen zu können, dass sie wirklich interessiert sind und zuhören wollen.
    Vielleicht besuchen sie uns ja irgendwann noch mal oder sie zeigen uns dann wie man Manga zeichnet… Ich würde mich über beides freuen!

  3. www

    Dieses Mal waren wir diejenigen, die den anderen etwas zeigten. An diesem Tag gaben wir unser Wissen weiter. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, wie wirklich alle begeistert zuhörten und mitmachten. Manche Kinder waren neugieriger als andere, doch alle wollten etwas dazu lernen. Zwei Mädchen aus der Manga – AG hatten schon mal einen Kranich gefaltet, aber sie wussten die Faltschritte nicht mehr, sodass unsere ,,Origamiexpertin”, Nasti, ihnen den Kranich vorfalten musste. Aber dafür waren wir ja da. Wir haben ihnen fast alles gezeigt, was wir in den fast vier Jahren gelernt haben. Wir konnten sehen, wie wir früher einmal waren, als wir mit Japanisch angefangen haben. Das erste, das wir lernten, war nicht Katakana. Nein, wir lernten zuerst, wie man sich auf Japanisch vorstellt. Das lernten die Schüler aus der Melli-Beese-Grundschule auch. Als alle einen Platz gefunden hatten, ging es los. Von vorne nach hinten sagte jeder: ,, Mein Name ist…” und das auf Japanisch. Vielleicht besuchen uns die Schüler nochmal und haben den Satz dann vielleicht immer noch in Erinnerung.

  4. kiwi

    Dieses Gefühl hatte ich gerade gestern. Ich war zelten und es hat so sehr geschüttet, dass man es draußen nicht mehr aushalten konnte. Die ganze Nacht über hatten wir schon gefroren, ein paar Zelte waren bei dem heftigen Wind sogar eingestürzt, deshalb versammelten wir uns in der Kapelle, in der es trocken und warm war. Es waren auch kleinere Kinder da, unter anderem Kilian. Ich freundete mich mit dem Achtjährigen an und spielte mit ihm Karten. Ich konnte die Freude in seinen Augen sehen, als er gegen mich gewann. Da wurde es mir gleich warm ums Herz und ich vergaß das Unwetter draußen…

  5. blume

    Ich fand den Tag auch sehr interesannt, weil man Kinder kennengelernt hat und sie wirklich begeistert waren. Zum Glück hat es sehr schnell aufgehört zu regnen, denn sonst wäre es wahrscheinlich nicht so gemütlich gewesen, besonders das Spielen und der Blick in den Japanischen Garten. Die Kinder waren begeistert bei der Sache und wir fanden es sehr interessant, dass sie zwar beim Laufen miteinander geredet haben, aber sobald man stand, waren sie ruhig und haben gespannt gelauscht.
    Ich würde eine solche Aktion gerne wieder machen, denn es hat mir großen Spaß gemacht.

  6. a-star

    Die ersten sieben Stunden lernten wir etwas und die zwei anschließenden gaben wir unser angeeignetes Wissen über die japanische Kultur weiter. Es war ein schönes Gefühl die Kleinen interessiert zu sehen. Sie unterhielten sich mit uns und lernten dabei ihre Namen mit Hilfe von Kaligraphie zu schreiben und Origami zu falten. Ob mit einem Kranich oder einem Schmetterling, jeder konnte zu Hause stolz sein selbstgebasteltes Kunstwerk zeigen. Obwohl nur ein Junge unter ihnen war, schien er sich zu amüsieren. Das Gleiche kann ich wohl auch von uns behaupten. Wir genossen diesen Nachmittag und gingen grinsend nach Hause.

  7. JFrank

    Das ist wirklich ein tolles gefühl!
    Kanjis, Origami oder Kalligraphie. Das war alles sehr aufregend für die Kinder der Melli-Beese-Grundschule. An diesem Tag habe ich mich an meine erste Japanischstunde erinnert. Wie wir alle da saßen und nicht wussten was unsere Lehrerin da an die Tafel malt.
    Doch aller Anfang ist schwer und die Kinder haben sich gut geschlagen und konnten alle neue Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

  8. sweetboy

    Dieses Gefühl kennt wahrscheinlich jeder. Auf jeden Fall kenne ich dieses. Mich macht es stolz sagen zu können, dass ich so eine außergewöhnliche Sprache lernen darf. Aber noch besser muss es sein, anderen sein Wissen vermitteln und sie dafür begeistern zu können. Hoffen wir, dass es ihnen in Erinnerung bleibt und dass einige vielleicht den selben Weg wie wir einschlagen.