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Im Rückblick – Gedanken zum Mauerbau und der Zeit danach

| 18.12.2012Kommentare deaktiviert Ausflüge, Interessantes, Klasse, Veranstaltungen

13. 08. 1961.
Eine  Mauer teilt Berlin.
Plötzlich kann man sich nicht mehr frei bewegen.
Menschen sterben an der Sehnsucht nach Freiheit.

So auch Peter Fechter, an dessen Schicksal wir am 13. August, am Mauerbau-Gedenktag, erinnert wurden.
Er wollte mit seinem Freund fliehen, aber an der Mauer wurde Peter von einem tödlichen Schuss getroffen. Eine Stunde dauerte es, bis er Hilfe erhielt. Doch zu spät: Fechter verblutete.
Seinem Freund gelang die Flucht zwar, aber Peters Tod machte ihm sehr zu schaffen und so rutschte er gesellschaftlich immer weiter ab. Also auch ein Maueropfer.

Am Gedenktag hatten wir auch noch eine Führung am Grenzstreifen entlang. In der Bernauer Straße ist es möglich, die Grundrisse der Häuser, die dort standen, bevor die Mauer kam,  zu betrachten.
Wir erfuhren, dass der Begriff Maueropfer auch diejenigen einschließt, die an den Folgen gestorben sind, oder deren Tod mit der Mauer zu tun hatte, weshalb auch Kinder und sogar Kleinkinder unter den Opfern sind.
Die meisten Opfer der Mauer sind Jugendliche gewesen, einfach weil junge Leute rebellischer sind.

Ich kann von Glück sagen, dass es in unserer Zeit möglich ist, sich einfach in den Zug zu setzen und kreuz  und quer durch Deutschland zu fahren.
Und damit das auch so bleibt, ist es wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, was in der Vergangenheit alles an Schrecklichem passiert ist.
So wie wir es taten am 13. 08. 2012 -  49 Jahre nachdem die Mauer errichtet wurde.

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