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Mein Girls` Day beim WWF

| 22.05.2012Kommentare deaktiviert Interessantes, Veranstaltungen

Dieses Jahr gab es wieder einen Girls` Day. Für diejenigen, die es nicht wissen: das ist ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Mädchen ab der 5. Klasse.

Ich habe schon mal mitgemacht und mich in diesem Jahr entschieden, den WWF (World Wide Fund For Nature) näher kennen zu lernen. Der WWF interessiert mich, weil ich Tiere so sehr mag und mehr über die Arbeit am Tierschutz wissen wollte. Per E-Mail hatte uns die eine Leiterin Lisa noch mitgeteilt, dass ich um 9.15 Uhr vor Ort sein sollte. Pünktlich war ich beim WWF Büro in der Nähe der Friedrichstraße, wo mich die Sekretärin begrüßte. Sie zeigte mir gleich den Weg zum richtigen Raum. Mir kam dann auch gleich eine der beiden Veranstalterinnen entgegen und hieß mich ebenfalls willkommen. Wenig später waren wir vollzählig und es ging los. Zum Kennenlernen spielten wir zuerst ein paar Spiele. Danach kam die Direktorin des Berliner Büros und stellte sich vor. Sie erzählte uns auch von den verschiedenen Bereichen und deren Aufgaben beim WWF. Ich war beeindruckt zu hören, wie viele verschiedene Aufgabenfelder es dort gibt.

Im Anschluss ging es dann mit einer „Waldrallye“ weiter. Dabei konnten wir uns mit den Bereichen noch mehr beschäftigen und diese genauer kennenlernen. Die erste Station war bei uns der Fachbereich „Artenschutz“. Hier wurden uns Gegenstände gezeigt, die von vom Aussterben bedrohten  Tieren sind, zum Beispiel Schuhe aus Schlangenhaut. Mithilfe von extra ausgebildeten Spürhunden findet der Zoll solche Dinge. Mit einem Spiel wurde uns erklärt, wie die Geruchsinne der Spürhunde trainiert werden. Weiter ging es mit dem Bereich „Wald“, wo Aurelie auf uns wartete. Dort war es unsere Aufgabe, die großen Waldgebiete der Welt auf einer Karte zu markieren (Amazonien, Kongobecken, Malaysia und Indonesien) und ein Rätsel zu lösen. Als nächstes besuchten wir den Bereich „Landwirtschaft“. Hier wurde mir klar, dass in so vielen Produkten wie zum Beispiel in Nutella, Kosmetik, etc. Soja drin ist. Das Problem dabei ist, dass für Sojafelder viele Wälder abgeholzt werden. Somit verlieren viele Tiere ihren Lebensraum. Darüber war ich wirklich erstaunt. Außerdem konnten wir mit vier Mitarbeitern sprechen, die für den WWF in weltweiten Auslandseinsätzen aktiv waren. Die vier haben schon viel erlebt! Unsere letzte Station war der Bereich „Bildung“. Gemeinsam erarbeiteten wir, welche Tiere in den einzelnen Kontinenten leben. Danach konnten wir den Tieren ihr Fressen und ihre Lebensform als Einzelgänger, Paar oder Herde zuordnen. Außerdem sollten wir noch herausfinden, welche Tiere im Regenwald leben, welche tropischen Nutzpflanzen es dort gibt und welche Tiere und Pflanzen aus dem Regenwald bedroht sind. Wir diskutierten gemeinsam, was Bedrohungen für den Regenwald sein könnten. Und die letzte Aufgabe war es, die Tiere und den schnellsten Menschen der Welt nach der Schnelligkeit zu ordnen.  Übrigens: Sieger ist der Bartgeier, gefolgt vom Tiger, dem Känguru, dann dem Nashorn, dem schnellsten Mensch der Welt und dem langsamsten, dem Eisbär.

Zum Schluss konnten wir noch ein paar Fragen in einem Einzelgespräch stellen. Natürlich wurde danach noch die Rallye und der ganze Tag ausgewertet. Später bekamen wir noch unsere Teilnahmebestätigungen überreicht. Und als Krönung schenkten uns die netten WWF-Mitarbeiter noch ein süßes Panda- Kuscheltier. Mein Panda sitzt jetzt auf meinem Nachttisch und schaut mich immer an, wenn ich im Bett liege. So erinnere ich mich dann wieder zurück an diesen traumhaft schönen abwechslungsreichen Tag, den ich gerne noch einmal erleben würde. Und vielleicht kann ich einmal für den WWF arbeiten!

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