Zum Inhalt

Ein Rätsel und zu wenig Zeit

| 13.11.20112 Kommentare » Interessantes, Interviews, Klasse, Medien

Roman Simon mit der Klasse 7.14 der GHO

„Ich bin ein Politiker der CDU, ein Patriot (jemand, der zu einem Land oder einer Stadt besonders hält) und bin frisch in das Abgeordnetenhaus gewählt worden. Außerdem bin ich der Schatzmeister der CDU Tempelhof-Schöneberg. Ich bin verheiratet, wir haben zwei Söhne und erwarten unser drittes Kind im Februar.”

Hat jemand erraten, wer das ist? Es ist Herr Roman Simon, der am 18. September 2011 in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt wurde. Damit ist er eines von 149 Mitgliedern des Abgeordnetenhauses Berlin. Herr Simon kandidierte im Wahlkreis 7 für Marienfelde und Lichtenrade-Nord. Da unsere Schule  in Marienfelde liegt, haben wir es uns nicht nehmen lassen, dass er uns mal besucht. Wir haben Herrn Simon auf der Eröffnung unserer Ausstellung im Notaufnahmelager Marienfelde kennengelernt. Der Besuchs-Termin, der eigentlich noch vor der Wahl lag, musste leider verschoben werden auf den 27.10.2011, an dem wir Herrn Simon dann  endlich bei uns im Klassenraum trafen.
Dieses Schulklassengespräch war sein erstes, weil er ja erst seit kurzem im Abgeordnetenhaus sitzt. Er erzählte uns am Anfang viel über sich, seinen Werdegang, seine politischen Ansichten und Aktionen. So erfuhren wir zum Beispiel, was für Ämter er hat und wie seine Anfänge in der Politik waren. Eines seiner Ämter ist wie schon erwähnt Schatzmeister der CDU Tempelhof-Schöneberg. Außerdem stellt er sich regelmäßig in die Öffentlichkeit wie an Straßenkreuzungen oder ähnliches um die Leute über die Programme, Aktionen und die CDU an sich zu informieren. Leider hätten die Leute aber oft kaum Zeit und hetzen vorbei, aber es gibt manchmal auch interessierte Mitbürger, die sich auf ein Gespräch einlassen und sich auch überzeugen lassen. Herrn Simons Anfänge in der Politik waren um 1990 herum, als er 1989  in die Junge Union und ein Jahr darauf in die CDU einstieg. Eigentlich ist Herr Simon gelernter Bankkaufmann. Er meinte, die Lehre sei für ihn etwas völlig anderes als die Schule gewesen, da er sich nur auf ein Themengebiet konzentrieren konnte. Danach hat er noch Jura an der Humboldt-Universität studiert.
Über sich und seine Familie erzählte er uns, dass er sehr glücklich verheiratet ist, zwei  Söhne hat und im Februar mit seiner Frau sein drittes Kind erwartet, auf das er sich schon sehr freut.
Als Herr Simon zu Ende war mit seinen Ausführungen, war leider schon sehr viel Zeit vergangen und wir hatten kaum noch Zeit für unsere vielen Fragen. Nachdem er die erste Frage über das Problem mit den Studienplätzen in Berlin ausführlich beantwortet hat, wurde er dazu verdonnert, auf jede Frage nur noch kurz  zu antworten, damit wir noch ein paar Fragen schaffen. Leider hatte Herr Simon zu dem Problem mit den Studienplätzen wegen des doppelten Abiturjahrgangs auch keine Lösung, aber er hoffte, dass es viele Abiturienten geben wird, die ein freiwilliges soziales Jahr oder ähnliches machen und nicht sofort studieren werden. Danach kamen noch die unterschiedlichsten Fragen wie zum Beispiel, warum Herr Simon zur CDU gegangen ist oder wie er zu den Revolutionen in Ägypten,Tunesien und Libyen steht. Er antwortete, dass er zur CDU gegangen ist, weil ihm die Wahlprogramme und ähnliches am meisten in der CDU gefallen hatten und dass er froh sei, dasss die Leute in den arabischen Ländern ihr Schicksal selbst in die Hand genommen haben. Roman Simon erzählte uns auf eine Frage hin, dass auch sein Vater bereits Mitglied des Abgeordnetenhauses gewesen sei.

Insgesamt war das Gespräch sehr interessant und aufschlussreich, aber leider  viel zu kurz. Wer noch weitere Informationen zu Roman Simon möchte, kann ja mal auf diesen Link klicken.

http://www.romansimon.de

Wir werden Herrn Simon irgendwann im Abgeordnetenhaus besuchen. Dann werden wir noch viel mehr Fragen stellen. Und damit er uns nicht vergisst, haben wir ihm einen Origami-Elefanten als Glücksbringer mit auf den Weg gegeben.

Schlagwörter für diesen Artikel:

, ,

Kommentare

Kommentare sind nur innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung des Artikels möglich. Dieser Zeitraum ist nun leider vorüber.

2 Kommentare zu „Ein Rätsel und zu wenig Zeit“

  1. nana

    Ich habe deinen Text gerne gelesen und habe mich gut an diesen Tag erinnert.
    In dieser Stunde, wo Herr Simon da war, habe ich viel gelernt und erfahren.
    Herr Simon ist ein sehr netter und interessanter Mensch, aber er hat sehr viel erzählt und es fiel mir ein bisschen schwer mitzukommen.

  2. sweetheart

    Auf den ersten Bilck, muss ich zugeben, sah dein Text ziemlich lang aus.
    Doch als ich ihn durchgelesen hatte, kam er mir nicht mehr ein bisschen lang vor .
    Ich bin an diesem Tag leider zu spät gekommen und habe die ersten 15 Minuten verpasst, was ich sehr schade fand, aber alles, was Herr Roman Simon dann erzählt hat,
    hat mir gut gefallen und es war auch interessant. Ich würde mich freuen, wenn er nochmal zu uns kommen könnte, weil ich erstens nicht alles mitbekommen habe, da ich zu spät gekommen war, und zweitens, weil er noch viel mehr zu erzählen hatte und das Schlussklingeln ihn praktisch unterbrochen hat.