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Dem Völkerschlachtdenkmal auf den Zahn (der Zeit) gefühlt

| 23.03.20112 Kommentare » Ausflüge, Klasse, Veranstaltungen

Als wir am 18.05.2011 zur Buchmesse nach Leipzig fuhren, machten wir erst einmal einen Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal. Schon von weitem sahen wir diesen monumentalen Bau, der vom Berliner Architekten Bruno Schmitz entworfen, am 18. Oktober 1913, also 100 Jahre nach der Völkerschlacht als deutsches Nationaldenkmal eingeweiht wurde. Eindrucksvoll spiegelt es sich in dem künstlich angelegten See davor. Im Eingangsbereich wartete schon die  nette Frau Kräker auf uns. Sie führte uns in das riesige und wundervolle Denkmal. Gleich nachdem wir in das Denkmal gingen, fielen uns die zwei großen Säulen auf. Frau Kräker erklärte uns, dass es zwei der Hauptsäulen vom Denkmal sind.   Wir erfuhren, dass das Denkmal sanierungsbedürftig ist. Im Jahr 2003 wurde mit den Arbeiten begonnen. Sie sollen bis zum 200-jährigen Jubiläum der Völkerschlacht beendet sein. Wir erfuhren viel Interessantes über die Geschichte der Errichtung, aber auch über die Probleme der Erhaltung des größten europäischen Denkmalsbauwerks. Frau Kräker  erklärte uns alles darüber, was wir wissen wollten. So staunten wir schon, als wir erfuhren, dass das Fundament des Denkmals auf dem Hausmüll der Leipziger errichtet wurde. Das Denkmal ist ein riesiger runder Bau. Über dem Eingang steht auf sein Schwert gestützt die mehrere Meter hohe Statue eines grimmigen Recken. Sie soll den Erzengel Michael darstellen.  Auf der anderen Seite stehen vier kastenförmige, in den Fels gehauene Häuschen. Zwischen zwei von ihnen ist immer eine Treppe. Auf dem Denkmal ist eine große Kupppel. An der Seite des Denkmales sind zwei längliche Bauten aus Stein. Wenn man in den Hauptteil des Denkmales kommt, ist in der Mitte eine hohe runde Halle.  In der Kuppel gibt es mehrere riesige Statuen, bei denen ein Zeh schon 75 cm lang ist. Sie stehen um einen sehr glatten Marmorboden mit einem Tannenkranz in der Mitte. Als Frau Kräker dann auch noch Musik anmachte, die in dem großen Saal widerhallte, war auch der Letzte schwer beeindruckt. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht das Denkmal zu besichtigen!

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Kommentare

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2 Kommentare zu „Dem Völkerschlachtdenkmal auf den Zahn (der Zeit) gefühlt“

  1. erchgho

    Der Schriftsteller Thomas Rosenlöcher hat einen unterhaltsamen Aufsatz über das Denkmal verfasst. Der Titel: Das Leipziger Schreckensdenkmal. Ich persönlich finde den Bau so erschlagend hässlich, dass er schon wieder schön ist. Und so oft ich auch schon dort war – es gibt immer wieder Neues dazu zu lernen.

  2. sweetheart

    Das Völkerschlachtdenkmal war wirklich sehr schön. Es sah von außen- und innen fasziniernd aus. Ich persönlich fand es am besten wo ich ganz oben auf dem Völkerschlachtdenkmal stand. Doch die anderen Sachen waren auch umwerfend.