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Eine echte Japanerin in unserem Klassenzimmer

| 20.12.20108 Kommentare » Interessantes, Interviews, Japan, Klasse

In einer Japanischstunde überraschte Frau Mihm uns mit einem Gast – einem JAPANISCHEN Gast.

Unsere Besucherin heißt Sachiko Matsui. Wir hatten natürlich viele Fragen. Zum Beispiel, ob sie Deutschland mag, und wenn ja, was genau. Darauf antwortete sie, dass sie Deutschland sehr mag, dass sie fast alles toll findet, außer, dass alle Deutschen immer gleich so direkt ihre Meinung sagen! Außerdem liebt sie Erdbeeren und Katzen, doch sie hat selbst kein Haustier.

In Japan hat Sachiko Matsui eine Familie, aber sie selbst lebt nun schon seit zwei  Jahren mit ihrem Freund hier in Deutschland. Früher wollte sie einmal Biolehrerin oder Frisörin werden. Doch jetzt ist sie nichts von beidem, denn sie arbeitet als Kellnerin in dem japanischen Restaurant „Sasaja” (ささや), was  so viel bedeutet wie Sasaki’s Laden. Das Restaurant befindet sich in  Kreuzberg. In ihrer Freizeit treibt  unsere Besucherin Sport. Fußball spielt sie zwar nicht so gerne, aber trotzdem guckt sie manche Spiele.

In Japan gibt es nicht so wirklich Weihnachten, aber seit  Sachiko-san in Deutschland wohnt, feiert sie es so wie wir. In Japan gibt es eigentlich nur einen „Kulisumasu keeki” (クリスマス ケ-キ), aber sonst nichts. Doch Japaner feiern auch Neujahr, zwar nicht so wie wir, aber sie feiern es. Es ist ihr wichtigstes Fest im Jahr. Dort werden dann die Haustüren, Autokennzeichen und Garagen mit einem Neujahrsgesteck, was man auch  „Schimekazari” (しめかざり) nennt, geschmückt. Das Neujahrsfest nennt man „O-schogatsu” (おうしょがつ). Die Japaner gehen zu einem Schrein und läuten dort die Glocken. Die Japaner beten  im Schrein außerdem um Glück und Wohlstand.

Am nächsten Morgen begrüßen sie die ersten Sonnenstrahlen auf einem Berg. Sie essen außerdem Reiskuchen („mochi“ もち). Ein Japaner verschickt außerdem im Durchschnitt 100 Neujahrskarten („Nengayo-“ ねんがよう), in denen steht„An … Das neue Jahr ist eröffnet. Herzlichen Glückwunsch auch dieses Jahr. Seien sie mir wohl gesonnen.”.  Kinder spielen zu Neujahr „Das Gedichtkartenspiel” und bekommen von den Erwachsenen Geld oder Gutscheine geschenkt. Am 4. Januar öffnen die Geschäfte wieder und in Japan geht alles wieder seinen japanischen Gang.

Solche interessanten Dinge erfährt man, wenn besondere Leute zu Besuch kommen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Gast.

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Kommentare

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8 Kommentare zu „Eine echte Japanerin in unserem Klassenzimmer“

  1. nana

    Es war toll mit Sachiko.
    Sie ist die erste Japanerin , die ich je getroffen habe.
    Ich habe sehr viel über sie erfahren z.B,dass sie Sushi nur 3 mal pro Jahr isst.
    Also, ich mag Sushi nicht so und esse es auch nur 3 mal pro Jahr.
    Der Text ist schön geworde.Er hat mich mehr über den Besuch erinnert.

  2. bella

    Wenn man davon absieht, dass die Japanischlehrerin unserer Gruppe Japanerin ist, ist es richtig toll mal eine richtigeJapanerin in der Klasse zu haben. Ich wusste außer- dem gar nicht, dass man so viel schreiben kann. Und den letzten Satz kann ich nur bestätigen.

  3. toni- bony

    Ich finde es toll, dass eine Japanerin bei uns war,denn ich habe viel über sie und Japan erfahren.Süßwasseraal ist Sachikos Lieblingsessen.Ich habe es noch nie gegessen,aber das würde ich auch nicht gerne. Auch ich freue mich schon auf den nächsten Besuch.

  4. v1i9k9i8

    Ich finde es schön, wenn ich Japaner kennlernen darf . Sie erzählen oft wie es in Japan ist ,man kann es sich richtig vorstellen wie es ist dort zu leben .Ich würde auch gerne mal nach Japan fahren .Den Text finde ich auch sehr schön .Es hat echt viel spaß gemacht. Ich freue mich schon an den nächsten Besuch mit einer Japanerin .

  5. a-star

    Ich finde es toll, dass Frau Mihm uns eine Japanerin in den Teilungsunterricht mitbrachte. Wir haben viel über ihr leben in Japan und die japanischen Bräuche erfahren. Natürlich freue ich mich auch auf den nächsten Gast.

  6. cpt. crunch

    Das Sasaya ist aber in Prenzlauer Berg und nicht in Kreuzberg… ;)

  7. crazydaisy

    Leider bin ich nicht in der Teilungsgruppe von Frau Mihm und konnte somit auch nicht die Japanerin sehen…. Ich finde es schade das ich sie nicht sehen konnte und ihr auch ein paar Fragen bezüglich Japan stellen konnte!! 8-)

  8. bubi

    Ja ich bin leider nicht in der Japanischgruppe von Frau Mihm. Ich hätte der Japanerin gern ein paar Fragen gestellt über zum Beispiel den Alltag in Japan oder was man in Japan so in der Freizeit macht. Es ist aber trotzdem schön in der Gruppe bei Frau Kurihara zu sein, da wir da auch Filme gucken. Es macht schon Spaß japanisch zu lernen.